Glutenfreier Karottenkuchen

Hallo Ihr Lieben,

glutenfrei zu leben, heißt nicht mehr auf Kuchen und Co. zu verzichten. Nicht bei mir, denn ich will euch zeigen, wie lecker glutenfreie und rohvegane Kuchen sind.

Ich esse so gerne Kuchen, ihr doch auch, oder? Als der Arzt mir mitteilte, dass ich unter Zöliakie leide und dass ich lebenslang auf Gutenhaltiges verzichten muss, ist für mich die Welt zusammen gebrochen. Als Rumänin ohne Brot und Kuchen zu leben? Unmöglich, meine Leidenschaft, das Backen aufzugeben, war nicht einfach. Und, wie es schon immer war, lasse ich mir gar nichts verbieten. Nach dem Arztbesuch rannte ich voller Frust direkt zu Starbucks und bestellte mir zwei Karottenkuchen! So, ich muss heute Abschied nehmen, das letzte Mal halt:( Dann aber richtig! Ich hatte den Kuchen ganz schnell verschlungen und war so glücklich:), Zucker, Sahne und Gluten, alles was ich nicht mehr durfte, aber egal, es schmeckte, ich konnte nicht ohne!

Schnell habe ich aber die Rechnung dafür bekommen: Asthmaanfall, Kopfhautjuckreiz, Blähbauch, Gelenks- und Kopfschmerzen, Bandscheibe, depressive Verstimmung und 2 Kilo mehr auf der Waage. Einige Tage lag ich flach im Bett. Da ging es mir so elend, dass ich mir geschworen habe, dass ich nie wieder den Dreck anfassen werde. So habe ich angefangen, nach Ersatz zu suchen Denn meine Leidenschaft wollte ich nicht aufgeben. Und der Genuss… Das muss bleiben!

So habe ich unter anderem meinen geliebten glutenfreien Karottenkuchen entwickelt. Das Rezept teile ich gerne mit euch .;)

Glutenfreier Karottenkuchen:

  • 3 bis 4 Karotten
  • Kokosöl oder Kokosbutter
  • Kokoscream
  • 1,5 Tassen Mandelmehl oder Kokosmehl oder beides gemischt
  • Bourbon-Vanille
  • Getrocknete Aprikosen (100 g eingeweicht in Wasser ca.1 Stunde)
  • 100 g Walnüsse
  • 1 Esslöffel Erythriol-Zucker, am besten in Pulverform (im Reformhaus)

Die Wahlnüsse in einem Hochleistungsmixer grob mahlen und auf die Seite stellen.

1/2 Tasse Kokosbutter im Wasserbad schmelzen lassen, in den Mixer geben und mit den eingeweichten Aprikosen zu einer Paste pürieren.

Die Möhren fein raspeln und den Saft auspressen, damit der Kuchen nicht zu nass wird.

Die Möhren zu der pürierten Masse geben und mit den restlichen Zutaten zu einem Teig mischen.

Den Teig in eine Kuchenform geben und bei 90 Grad Umluft (Türe einen Spalte geöffnet, damit die Feuchtigkeit rausziehen kann), ca. 2 Stunden, bis es gut trocken ist, drin lassen.

Den Kuchen abkühlen lassen und mit einem Tortenmesser (einem ganz langen Messer) in zwei Teile schneiden.

Kokos-Sahne

Die Kokoscreme, eine Packung (z. B. von Rapunzel) mit 100 ml warmem Wasser und dem Esslöffel Erythriol-Zucker in den Mixer geben und zu einer Sahne verrühren. Etwa 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Mit der Kokos-Sahne einen Teil des Kuchens füllen, das obere Teil drauf legen und mit der restlichen Sahne garnieren.

Das Besondere an diesem Kuchen ist, dass er frei von Allergenen, wie Milch und Gluten, ist. Er entspricht der Paleo- und Ketogen-Kost. Man kann also viel davon essen, ohne Angst zu haben, dass man zunimmt!

Genießen, ohne schlechtes Gewissen;)

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