Glutenfreies Brot selbst backen

Glutenfreies Brot

Hallo ihr Lieben,

könnt ihr euch auch an einen Sonntagmorgen erinnern, an dem ihr aufsteht und das Haus nach herrlich frisch gebackenen Brot riecht?So etwas ist unvergesslich. So waren die Sonntage bei meiner Oma die besten.:)) Sie hat für mich immer frisches Brot gebacken. Das ganze Haus hat so lecker gerochen und auch wenn ich noch sehr müde war und nicht aufstehen wollte, der Geruch hat mich wie hypnotisiert in die Küche gebracht:)

Meine Oma war die beste Bäckerin im ganzen Dorf und sie hat das beste Brot und den besten Zopfkuchen gebacken. Ich habe kochen und backen gelernt, und ja, ich backe auch das beste Brot.:) Auch wenn ich es heute anders mache, in meiner Küche riecht es wie damals.:) Und, ich habe das Gefühl, dass meine Oma irgendwo in einer Ecke steht und mich voller Stolz betrachtet.;) Sie hat mich immer inspiriert, zumindest was kochen anbelangt. Hmm, das waren Zeiten.:) Die Erinnerung… Denn Essen verbinden wir mit Emotionen, mit Personen, die unser Leben geprägt haben – in meinem Fall mit meiner Oma.

Auch wenn es gut riecht…

Dieser Duft hat mich über Jahre verfolgt und ist mir auch zum Verhängnis geworden: Weizenallergie, Glutenintoleranz und alle möglichen Getreideallergien haben mir ein Stück Kindheit genommen.

Allerdings kann ich ziemlich gut auf Sachen verzichten, wenn ich weiß, dass etwas nicht gut für meine Gesundheit ist. Ich habe durch die Krankheit gelernt, dass man essen soll, um sich zu ernähren und nicht, um sich zu schaden.

Nur beim Brot war es sehr schwer, darauf zu verzichten! Ich kann euch nicht erzählen, wie sehr ich den Arzt in dem Moment gehasst habe als er mir gesagt hat, dass ich ab jetzt glutenfrei essen muss. Sonst würde ich nicht gesund werden! Das hieß kein Brot, Pasta und Co!

Es gibt immer einen Ersatz!

Mein Leben ohne Brot – kaum vorstellbar. So ist eigentlich auch dieser Blog entstanden. Aus meinem  Wunsch für alles, was mir nicht gut tut und worauf ich allergisch reagiere, einen Ersatz zu finden – möglichst ähnlich. Und, ich denke, ich habe das inzwischen ganz gut hinbekommen, oder?

Auch das habe ich von meiner Oma gelernt: Sie fand für alles einen Ersatz gefunden, wenn ihr was fehlt. So habe ich auch ganz früh gelernt, dass es für alles einen Ersatz gibt! So ist es auch mit diesem glutenfreien Brot. Ich behaupte jetzt mal, dass ich den besten Brotersatz entwickelt habe.:) Nahrhaft, gesund, lecker und der Duft… Hmmm, leider kann ihn nicht übers Internet transportieren!

Ihr müsst es probieren und ihr werdet garantiert davon verzaubert sein! 😉

Hanfmehl ist das neue Weizen

Übrigens: Damals meinte man, dass Weizen ein Superfood ist, voller Vitamine und Mineralstoffe, das leider durch die Gentechnik modifiziert und in Gift umgewandelt worden ist, was für Allergien und Entzündungen im Körper verantwortlich ist.

Mein glutenfreies Brot besteht auch aus  Superfoods wie Hanfmehl, Sonnenblumenkernen, Chia, Kokos und Nüssen! Ein Brot, gut für die Erinnerung, wegen des Duftes, der beim Backen durch die ganze Wohnung zieht, aber auch aufgrund des wertvollen Eiweißes, der Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die die Gehirnfunktionen verbessern, entzündungshemmend und leberregenerierend und nicht zuletzt, weil es gegenüber den Darmbakterien freundlich ist. Ein glutenfreies Brot, das heilt und dir gut tut.

Probiert es aus, hier ist das Rezept, das ich von ganzem Herzen mit euch teilen möchte.

Glutenfreies Brot – Rezept:

  • 1 Tasse/135 g Sonnenblumen Kerne
  • ½ Tasse/90 g goldene Leinsamen
  • ½ Tasse/65 g Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln, am besten ca. 1 Tag im Voraus einweichen!
  • 1 ½ Tasse/145 g Hanfmehl (Bioladen)
  • 2 EL Chiasamen
  • 4 EL Flohsamenschalen (Pysilium)
  • 1 EL Kümmel
  • 1 TL Hymalayasalz
  • 1 TL Honig oder Ahornsirup, auch Stevia ist ok
  • 3 EL Kokosöl
  • 1 ½ Tasse 350 ml Wasser
  • 1 TL Kaisernatron mit 2 Tropfen Essig aktivieren und zum Teig mischen.

Wenn ihr Süßes mögt, dann einfach eine Tüte Studentenfutter in den Teig geben und etwas mehr Süße, Vanille und Zimt und somit habt ihr ein leckeres Müsli Brot;)

Alles in einer Schüssel gut zusammenmixen und den Teig etwa 2 bis 3 Stunden ruhen lassen.

Ein Brotbackform mit etwas Kokosöl fetten und den Teig reingeben. Im Backofen bei 180 Grad ca. 20 Min. backen, danach das Brot aus der Form rausnehmen und bei 150 Grad noch ca. 30 bis 40 Min. im Ofen lassen.

Erst das Brot schneiden, nachdem es gut ausgekühlt ist, wenn ihr so viel Geduld habt;) Bei mir klappt es nicht immer, denn bei diesem Brot bin ich wie hypnotisiert;)

Viel Spaß und gesundes Brot backen… Und, tolle Erinnerungen, ohne die unser Leben genau so arm wäre wie ohne Brot:)

Eure Detox-Fee 😉

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